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YETI Tank 45 „Ice Bucket“ Isolierter Eiskübel

Ursprünglicher Preis war: €230.00Aktueller Preis ist: €57.50.

Artikelnummer: 70000000030 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Getränke für den ganzen Platz und niemand läuft zum Auto

Der YETI Tank 45 ist ein offener Eiskübel für 55 Dosen oder 23 Kilo Eis, aus dem sich ein ganzer Platz selbst bedient. Eine Kühlbox ist er nicht. Ohne Deckel bleibt nichts über Nacht kalt, und getragen wird er zu zweit.


Der YETI Tank 45 ist der Eiskübel von YETI für Leute, die auf einem Treffen nicht für sich selbst kalt stellen, sondern für alle. 55 Dosen passen hinein, 23 Kilo Eis auch, und eine Weinflasche steht darin aufrecht statt zu liegen. Er steht auf dem Boden neben dem Klapptisch und wird den ganzen Tag nicht mehr bewegt.

Halb acht, der Platz füllt sich, die ersten drei Autos stehen schon in einer Reihe. Du machst die Heckklappe auf, stellst den Kübel daneben auf den Asphalt und kippst zwei Säcke Eis hinein. Ab dann kommt niemand mehr zu dir, um zu fragen, sondern nur noch, um sich etwas herauszunehmen. Das ist der ganze Unterschied zwischen einer Kühlbox und diesem Ding.

  • 55 Dosen, und keiner läuft zum Auto zurück. Das ist die Menge, die zehn bis fünfzehn Leute an einem Vormittag wegtrinken, ohne dass jemand nachlegen muss. In Eis gerechnet sind es 23 Kilo, also zwei bis drei der 10-Kilo-Säcke, die es an jeder Tankstelle gibt. Wein und Sekt gehen genauso hinein wie Dosen.
  • Leer 6,2 Kilo, voll rund 29. Deshalb wird der Tank 45 einmal abgestellt und dann nicht mehr getragen. Die beiden Seilgriffe sind für zwei Leute gedacht, nicht für einen, und die Gummifüße halten ihn da, wo er steht, auch auf einer schrägen Wiese und auf Blech.
  • Innen 32 Zentimeter, also steht die Flasche. Eine 0,75-Liter-Flasche verschwindet darin fast komplett, statt im Eis zu versinken und nass wieder herauszukommen. Ein Fünf-Liter-Partyfass steht mit Eis rundherum darin. Außen bleibt der Kübel trocken, auf dem Kopfsteinpflaster wie auf der Ladefläche.

Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler passiert am Ende des Tages, nicht am Anfang. Voll wiegt der Kübel rund 29 Kilo, und wer ihn zum Ausleeren anhebt und kippt, schwappt sich die Hälfte über die Schuhe und den Rest über die lackierte Ladekante. Dafür sitzt unten der Ablassstopfen. Eine halbe Umdrehung, und er läuft langsam leer, während du den Rest einpackst. Ganz herausdrehen geht auch und dauert unter einer Minute, dann steht die Pfütze aber genau da, wo du stehst.


Zwei Säcke Eis von der Tankstelle und der Vormittag ist erledigt

Der YETI Tank 45 wird nicht zu Hause gepackt, sondern unterwegs gefüllt: zwei bis drei 10-Kilo-Säcke Eis von der Tankstelle auf dem Weg, Dosen darauf, fertig.

Zwei Handgriffe entscheiden trotzdem darüber, ob am Nachmittag noch etwas kalt ist. Der erste: Der Kübel steht auf der Anfahrt leer und offen im Auto, nicht in der Sonne auf dem Rücksitz. Der zweite: Getränke gehören kalt hinein, nicht warm. YETI selbst rechnet mit zwei Teilen Eis auf einen Teil Inhalt. Ein warmer Zwölferträger frisst das erste Drittel Eis, bevor der Erste kommt.

Wer beides mischt, kommt am weitesten. Würfeleis kühlt schnell herunter, Blockeis hält länger durch, und ein Sack von jeder Sorte ist die Kombination, mit der der Kübel abends noch etwas übrig hat. Genauso wichtig ist der Standort. Im Schatten der offenen Heckklappe hält Eis ungefähr doppelt so lange wie zwei Meter weiter in der Sonne, und der Boden ist dabei immer kühler als jede Fläche in Hüfthöhe.

Danach macht der Tank 45 seine eigentliche Arbeit, die mit Kälte wenig zu tun hat. Er steht offen da. Niemand fragt, ob er sich etwas nehmen darf, niemand hebt einen Deckel an, niemand stellt eine halbleere Dose auf deinen Kotflügel, weil er zwei Hände zum Öffnen braucht. Über einen Vormittag greift da jemand fünfzig Mal hinein.

Offen heißt Zugriff und offen heißt auch kürzer kalt

Ohne Deckel ist der YETI Tank 45 ein Tageskübel. Er hält eine Runde einen Vormittag lang kalt, aber er ersetzt keine Kühlbox für ein ganzes Wochenende auf dem Campingplatz.

Der Deckel ist ein eigenes Produkt und ändert daran weniger, als man hofft. Er ist UV-fest, taugt als Schneidbrett und als Sitz, und er verlängert die Kältehaltung deutlich. Er hat aber keine Dichtung, liegt lose auf und fällt herunter, sobald der Kübel umkippt. Ein verschließbarer Kühler wird der Tank damit nicht. Wer Tage statt Stunden braucht, kauft eine Box mit Deckel und Verschluss, keinen Eimer.

Die zweite ehrliche Grenze ist der Platz. 53 Zentimeter Durchmesser gehen in einen Kombi-Kofferraum, in einen Kleinwagen neben Gepäck nicht mehr. Und der Kübel lässt sich nicht zusammenlegen, leer braucht er dasselbe Volumen wie voll, das ganze Jahr über. Wer zweimal im Sommer etwas kalt stellt, stellt den Rest der Zeit ein leeres Fass in der Garage herum.

Innen misst er rund 33 Zentimeter im Durchmesser. Ein Fünf-Liter-Partyfass steht darin bequem, ein 30-Liter-Keg passt nicht hinein, auch wenn im amerikanischen Datenblatt ein Fass steht. Dort ist ein schmales Viertelfass gemeint, das es hier so gut wie nicht gibt.

Die Entscheidung ist am Ende eine Frage der Runde. Wenn du für einen ganzen Platz kalt stellst und alle sich selbst bedienen sollen, ist der Tank 45 richtig. Wenn du für dich und einen Beifahrer fährst, reicht der kleinere Getränkekühler aus Edelstahl mit seinen 7,6 Litern. Und wenn du regelmäßig eine feste Bar aufbaust und den Kübel ohnehin nie wegräumst, ist die größere Ausführung des Eiskübels die ehrlichere Wahl.

Wie der Tank 45 im fünften Sommer aussieht

Ein Eiskübel, der aus einem Stück gegossen ist und fünf Jahre Garantie hat, wird nicht ersetzt, sondern bekommt Kratzer und steht trotzdem weiter neben dem Auto.

Genau das ist der Grund, warum jemand so etwas kauft, und es ist derselbe Grund, aus dem er sein Auto pflegt statt es zu verbrauchen. Ein Zinkeimer aus dem Baumarkt kostet einen Bruchteil und macht dieselbe Arbeit, nur schwitzt er auf jede Fläche, auf der er steht, und ist nach zwei Saisons draußen fleckig. Wer das nicht stört, braucht den Tank 45 nicht. Wer den Ring auf der Ladekante abends im Streiflicht sieht, schon.

Bei der Farbe entscheidest du zwischen zwei Wegen. Tan schluckt Staub, Reifenabrieb und den Abdruck von Händen, die eben noch an der Bremsleitung waren, und sieht im dritten Sommer noch aus wie im ersten. Weiß zeigt jeden Fingerabdruck, steht dafür auf einem hellen Platz sauberer da und heizt sich in der Sonne weniger auf. Wer den Kübel auf Schotter und Wiese abstellt, nimmt Tan.

Sauber bleibt er mit Seife und warmem Wasser. Wenn nach einer Saison der Boden riecht, weil zwischen Eiswürfeln immer auch etwas Bier landet, hilft eine Bleiche-Wasser-Lösung im Verhältnis sechs zu eins mit einem Schwamm. Danach ausspülen und trocknen lassen. Was du dir sparen kannst, ist der Versuch, ihn mit Lackreiniger aufzuhübschen. Auf rotationsgeformtem Kunststoff verschwinden Kratzer nicht, sie werden nur glänzender.

Und dann steht er über den Winter irgendwo. Dreh den Ablassstopfen für die Lagerung ganz heraus und stell den Kübel offen ab, statt ihn mit aufgelegtem Deckel in die Ecke zu schieben. Der letzte Becher Schmelzwasser sitzt sonst sechs Monate in derselben Kante, und dagegen hilft im Frühjahr kein Auswischen mehr.

Für wen das nichts ist, lässt sich in einem Satz sagen. Wer allein losfährt, wer Platz im Kofferraum braucht und wer abends wieder zu Hause ist, kauft eine Kühltasche und keinen Eimer für 55 Dosen. Der Tank 45 rechnet sich erst, wenn regelmäßig mehr als eine Handvoll Leute um dasselbe Auto herumsteht.

Der Handgriff, den kein Hersteller aufschreibt, betrifft die Füße. Vier Gummiflächen tragen bei vollem Kübel rund 29 Kilo, und was an Split, Sand und Bremsstaub darunter liegt, wirkt bei dem Gewicht wie Schleifpapier.

Also stellst du ihn auf den Boden und nicht auf die lackierte Ladekante, und wenn er doch einmal auf Blech muss, kommt eine Outdoor-Decke aus dem Sortiment darunter. Es ist dieselbe Sorgfalt, die man beim Rest des Autos ohnehin hat, nur eben für die Stelle, an der später niemand nach der Ursache sucht.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 6.804 kg
Farbe

Tan (Sand), White (Weiß)